Sylt? Schweden!

Für alle, die in Erdkunde nicht aufgepasst haben: Nein, Sylt liegt nicht in Schweden. Aber manchmal braucht es eben einen Umweg, um ans Ziel zu kommen.

Der monatelang erarbeitete Plan war eigentlich einfach:


Vier Menschen. Zwei Züge. Eine Übernachtung auf halber Strecke.
Noch ein Zug. Ein Leihauto ab Kopenhagen. Eine Stunde Fahrt.
Schönstes vielfältiges Süd-West-Schweden. Glücklich.


Ok, natürlich fiel der zweite Zug aus. Ersatzlos. Keine spätere Abfahrt. Statt einfach nur geradeaus nordwärts zu fahren, schlenderten wir jetzt über Glückstadt, Wacken, die Hochbrücke Hochdonn, Witzwort und den Husumer Hafen bis nach Niebüll. Hier die besagte Abzweigung nach Sylt.

Details über weitere Züge, Windräder und Kuhweiden erspare ich jetzt mal. Auf jeden Fall waren wir glücklich im dänischen Kolding anzukommen – wenn auch drei Stunden später als geplant. Nach einem Abendessen-Picknick am Hafen fielen wir in unsere Betten.

Der Spaziergang am nächsten Morgen war ein guter Auftakt für den zweiten Reisetag. Mit der Dänischen Bahn und ohne Umstieg dürfte außerdem nichts schiefgehen, dachten wir. Stimmt. Zwei Stunden bequeme Sitze und großartige Ausblicke auf das Meer später erreichten wir den unfassbar schönen Bahnhof Kopenhagen.

Mit dem Leihauto überquerten wir die Öresundbrücke und kamen nach einer Stunde in unserem Ferien-Zuhause in Jonstorp an. Was für eine Reise – schon jetzt. Weiter geht es mit 28 Küken, Bio-Gemüse und dem ersten Mal Meer.

2 Kommentare

    1. Danke :) Ja, unvergesslich auf jeden Fall. Mit dem Zug über die Hochbrücke oder durch den Hafen zu fahren ist schon besonders. Trotzdem würde ich mir bei Wiederholung nächstes Mal die direkte Route wünschen ;)

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