Das rote „F“

Auf Brücken, Steinen, Bohlenwegen, Bäumen, Holzschildern… überall findet man das rote „F“, welches für Fossestien steht. Dieser uralte von Mensch und Tier ausgetretene Pfad wiederum verpricht einen rauschenden Wasserfall nach dem anderen, nasse Füße, Bohlen und Knüppelwege, klarste Seen und wie könnte es in Norwegen anders sein immer wieder Ausblicke in die Weite. Ein bisschen schein sich das auch schon herumgesprochen zu haben – zumindest bei unserer längsten Tour auf dem Fossestien sind wir wie sonst nie mal ein paar Menschen begegnet.

Nachdem unser erstes Teilstück auf dem Fossestien ja nur mit Schneeschuhen möglich gewesen wäre war uns klar, dass es auch einige Wasserfallhöhenmeter tiefer noch nass werden könnte. Uns so standen wir dann auch kurz vor dem Ziel plötzlich vor einem reißenden Bach und einer überfluteten Ebene. Da uns das Wasser sonst mitgerissen hätte entschieden wir uns aus der Umgebung ein paar Äste und Baumstämme zusammenzutragen, um zumindest den tiefsten Bach zu überqueren. Und dann Schuhe aus und durch. Kältegrad: Ein Kneippbecken ist ein Witz dagegen. Trotzdem konnten wir uns den Spaß nicht entgehen lassen am Ende nochmal über das letzte Stück zu springen.

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