Still. Leben.

Jeder Tag bedeutet Trubel. Autos, Fahrräder, Busse, schwärmende Menschen, aufgeregte Möwen oder Tauben. Musik, die aus den verschiedenen Läden auf die Straße schwappt. Selbst in Oasen wie dem Bamberger Hain oder in einer ruhigeren Ecke am Fluss ist es nicht leicht, diesem Trubel zu entfliehen. Ein Rauschen im Hintergrund bleibt immer.

Nicht so am Morgen. Wenn die Welt noch verschlafen wirkt.

Im Hafen stehen die Kräne noch still. Kein lautes Klirren tönt vom Schrottplatz. Die Anlegestellen sind leer.

Klar, da ist Leben. Aber dieses Leben ist stiller, vielleicht auch feiner, als am Tag.

Da ist der Nebel, der im Winter morgens über Flüssen und Seen wabert. Da sind die Eiskristalle, die langsam in der Morgensonne schmilzen. Da sitzt eine einsame Möwe am Brückenpfeiler.

Sicher jeder Fotograf hat sich schon einmal von einem solchen Morgenmoment einfangen lassen. Ob es dann die morgendliche Kälte mit ihren Eiskristallen, der Morgentau oder ein Nebelmeer ist. Morgens ist die Welt einfach anders.


Mein Beitrag zu Paleicas 12 magischen Mottos im Dezember.

Mehr Morgenmomente: Rauchende Schornsteine, ein Schlafplatz im Morgentau und das Treffen mit Caspar, David & Friedrich.

9 Comments

  1. Sehr schöne Bilder, die wirklich eine große Stille ausstrahlen. Ich erinnere mich sofort an dieses Morgengefühl. Selbst wenn man in die Stadt fährt, morgens ist es in den Straßen anders dort, alles wacht irgendwie erst auf. Schön, ich mag das.
    Und deine Bilder gefallen mir sehr.

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