Caspar, David & Friedrich

Caspar weckte um halb 6. Schließlich musste noch das Eis von den Autoscheiben gekratzt werden, bevor es überhaupt losgehen konnte. Die Sonne hing noch hinter den Hügeln, das Auto parkte einsam und der Weg war menschenleer. Und dann… Stille. Nur manchmal zerschnitten von haltenden/anfahrenden Zügen, nah aber unsichbar. Irgendwo unter dem Meer.

David zeigte zum Horizont, wo sich die Sonne ganz langsam über den Wolkenrand schob. Zwei Minuten später eroberte sich das Licht die ersten Wolkenschwaden, die höchsten Felsspitzen und durchflutete dann das ganze Meer.

Friedrich packte den Gaskocher aus und kochte einen wärmenden Tee. Kurz nach den Nutella-Brötchen und kurz vor 9 meinte er es sei Zeit zu gehen. Aus Bustüren strömten erste Menschen auf die Felsen. Die Elbe grüßte die fast 200 Meter hinauf auf den Fels, bevor wir weiter zogen nach Hohnstein und der Brandbaude.

p.s. War von euch schon jemand an/auf der Basteibrücke? Wenn ja, zu welcher Uhrzeit? Alleine der Gedanken an große Menschenströme an diesem besonderen Ort ließ uns etwas schaudern. Der Tipp also: Früh aufstehen oder am Abend vorbeikommen.

10 Comments

  1. ohhh die Bilder sind wirklich wahnsinnig schön. Gut, dass ich sie nicht in aller Eile überflogen habe :)
    Übrigens weiß ich nun warum ich so hadere mit den Bildergallerien. Die Bildergallerien sehen total schön aus, wenn sie im Blog eingebunden sind, ich denke aber dass da die Gefahr groß ist, dass sie nicht einzeln in voller Schönheit und Größe aufgerufen werden.
    Liebste Grüße an Bamberg, die Weiden sind doch sehr verlockend aber es passt alles nicht so ganz zusammen…

    1. Danke M.! Ja, ich weiß was du mit den Bildergalerien meinst… Gerade bei diesem Beitrag hatte ich damit auch sehr gehadert. Ich hoffe einfach, dass der ein oder andere sich doch durchklickt wie du.

    1. Hallo Lisa,
      schön, dass du hier mal wieder vorbeischaust! Ich nehme deine Beschwerde an…würde mich aber auch entschuldigend versuchen herauzureden. Ne, unser Trip durch die Sächsische Schweiz war sehr spontan. Erst eine Woche davor hatten wir überhaupt ein Dach über dem Kopf gefunden. Aber ich komm demnächst nach Frankfurt…schreib dir gleich mal.
      p.s. Grüße auch an Severin!

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