Musik hilft #01 – Irgendwer

Es war einmal ein Irgendwer. Anders war er. Zumindest wenn man von dem ausgeht, was alle anderen Menschen von ihm erwarteten. Er versuchte keine Uhr mehr zu tragen und wollte den weiten Weg ins Büro zur Reise machen.

„Und alle haben sie gezweifelt und über ihn gelacht“

Aber Irgendwer ließ sich davon nicht beirren. Im Gegenteil.

„Irgendwer hat versucht
Sich nicht zu verbergen
Im Weltall zu leben
Und klingonisch zu reden
Ohne sich zu genieren“

Ab diesen Zeilen – ihr müsst das unbedingt anhören – schwingt so unfassbar viel Mut in den Saiten und Zeilen. Ja, es bleibt immer beim Versuch. Beim Versuch sich nicht zu verbergen, sich selbst treu zu bleiben, das Alter, Trends und sogar den Tod auszublenden.

Aber genau das macht den Unterschied. Es ist der Grund, warum Irgendwer nicht irgendeine unbedeutende Person in der Menge ist, sondern ein – Leuchtfeuer.

Ich möchte das Ende hier nicht vorwegnehmen. Die Gänsehaut müsst ihr euch schon selber abholen. Aber ich kenne kein Lied, was so leise lauthals schmettert: „Glaub an dich und deinen Weg. Wenn du der kleine Unterschied bist, ist das vielleicht der Beginn von einer großen Veränderung.“


Das Projekt „Musik hilft“ gibt es, weil die Welt mit all ihren Problemen und Krisen manchmal schwer zu ertragen ist. Musik rettet uns zwar nicht davor, aber vielleicht hilft sie genau in diesem Moment der Schwere, spendet Trost, Mut oder Optimismus. Mehr zum Projekt hier.

Lest und hört doch auch mal, was ich über Hannes Wittmer sonst noch geschrieben habe (Psst, großartiger Musiker!). Seine eigene Website erreicht ihr unter www.hanneswittmer.de.

3 Kommentare

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